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Mein Lieblings-Land in Westafrika: GHANA !

Die  Kpanlogo-Trommel aus Ghana

Afrikanisch Tanzen

Trommelbau

 Kinder & Rhythmus

Afrikanisch Singen

Afrikanisch Kochen

Djembé - Trommel       Das Balaphon


     

    Kpanlogo  

    Beschreibung:                                                                        

    Die Kpanlogo (gesprochen „Palogo“) ist eine fassförmige Trommel, die aus einem Stück Baumstamm gehauen wird. Das Holz der Kpanlogo ist relativ weich und verhältnismäßig leicht.                                                                                                                               

    (So ist die sehr massiv wirkende Trommel nicht ganz so schwer, wie man bei ihrem Anblick vermuten würde).

    Das Holz wird als `Red Wood´ oder Twenebua bezeichnet. Tatsache ist jedoch, dass nicht alle Kpanlogo-Trommeln aus derselben Art von Holz gemacht werden.

    Bespannt wird sie mit Antilopenfell: dieses ist an dem Spannring festgenäht, von dem aus die Stricke zu 6 Pflöcken (manchmal auch mehr) führen, welche durch Hineinklopfen in die dafür vorgesehenen, in den Korpus gebohrten Löcher das Fell spannen.

    Herkunft:

    Angeblich ist die Kpanlogo nicht nur die Vorläuferin der bei uns viel bekannteren, Konga-Trommel, sondern auch Nachkommin der Oprente-Trommel, ihrer Urahnin (siehe ganz links im Bild). 

    Diese unterschiedet sich von der Kpanlogo-Trommel hauptsächlich in ihrer Form, denn sie steht auf einem kurzen Sockel.  Vom Klang her sind sich die beiden jedoch sehr ähnlich. Beide Trommelformen werden in Ghana /Westafrika gespielt..

     

    Insbesondere die Kpanlogo findet man hauptsächlich an der Küste Ghanas, wo sie zu allen Festivitäten aufspielt.                                                               

    Hinweise zum Charakter & Gebrauch:

     Besonders beliebt und vor allem für uns in Europa sehr ansprechend macht die Kpanlogo nicht nur ihr warmer, etwas dumpfer Klang, sondern auch die Tatsache, dass diese Trommel nicht so extrem laut ist – was sie sehr „nachbarfreundlich“ macht - und die Möglichkeiten zum Spielen und Üben im Alltag natürlich erhöht ! 

    Die Klangfarben der Kpanlogo-Trommel geben sich im Vergleich zur Djembe´ nicht so leicht her. Mit einer guten Schlagtechnik lassen sie sich jedoch voll entfalten.

 

 

    Diese Tatsache kann zwar anfänglich leicht frustrierend sein, macht später jedoch ein Spielen auch auf jeder anderen Trommel möglich.

 

Foto 'mit freundl.Genehmigung von Djembé-Art, www.djembe-art.de'

    Beschreibung:                                                                                                                    

    Die Djembé ist bei uns mit Sicherheit die bekannteste Vertreterin aller Afrikanischen Trommeln.  Man findet sie mittlerweile bereits in Eine-Welt-Läden, auf Flohmärkten usw.   Ihre äußere Form erinnert an ein Weinglas.  Ihr Holz ist von schwerer Qualität. 

    Bespannt wird die Djembé mit Ziegenfell, welches von zwei Eisenringen im oberen Bereich und einem dritten in der Mitte von senkrecht verlaufenden Stricken gehalten wird. Will man die Djembé spannen, so muß man zusätzlich einen Strick horizontal durch die senkrecht verlaufenden knüpfen.                       

    Die Djembé-Trommel wird sehr hoch gespannt, ihr Klang ist voluminös, ganz besonders im Bassbereich.

    Herkunft: Sie wird in mehreren französischsprachigen Ländern Westafrikas gespielt, wie Guinea, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Mali, Senegal u.a. Ursprünglich stammt sie und die für sie typischen Rhythmen jedoch aus Guinea. 

    Hinweise zum Charakter & Gebrauch:

    Das dünne Ziegenfell gibt der Djembé einen hohen, nachhallenden & mit zahlreichen Obertönen schwingenden Klang, was manche auch als blechern bezeichnen.   Die Djembé ist darüber hinaus ein Instrument, das schwer leise zu spielen ist. Das erschwert mitunter das Spiel auf ihr in unseren Breitengraden, und macht sie zu einer guten „Draußen-Spiel“-Trommel .

    Ihr Klangcharakter entfaltet sich besonders schön im Zusammenspiel mit den dazugehörigen Basstrommeln (Dondoumba, Sangba und Kenkeni). 

    Die Spieler in Afrika nehmen fürs Solospiel gerne noch Metall-Ohren dazu, die durch viele kleine Metallringe an den Rändern rasseln, so daß der zusätzliche Klang  die Tommelschläge noch voller macht. (siehe Bild).

    Foto 'mit freundl.Genehmigung von Djembé-Art, www.djembe-art.de'

    Beginner sind häufig begeistert von dieser Trommel, da sich ihr Klangspektrum auch für ungeübte SpielerInnen leicht entdecken lässt, und sie sich nicht zuletzt wegen ihrem bauchigen Baß großer Beliebtheit erfreut. Wer jedoch die Djembé ohne eine richtige Schlagtechnik spielt, wird spätestens beim Umsteigen auf eine andere Trommel große Schwierigkeiten haben.

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    Balafon  

     

    Beschreibung:

     Das Balafon (oder auch Balaphon) gehört zu den Xylophonen, und ist bei uns noch nicht sonderlich bekannt. Denn es gibt– im Gegensatz zur Trommel – leider nicht viele LehrerInnen für dieses schöne afrikanische Meldodieinstrument.

    Die Besonderheit des Balafons besteht in den aus Kalebassen bestehenden Resonanzkörpern, welche sich unter den zu schlagenden Holzlamellen befinden. Diese sind hohl, und darüber hinaus auch noch mit einem Loch versehen, über welches das Gewebe einer bestimmten Spinnenart geklebt wird (heute wird auch schonmal anderes Material genommen, z.B. sehr dünnes Pergament-Papier).

    Dieses Gewebe erzeugt beim Anschlagen der Klanghölzer eine Art summenden, schnarrenden Nachklang, so dass das Instrument beim Spielen förmlich zu Singen beginnt ! Gespielt wird das Instrument mit zwei Schlegeln, welche an einem Ende mit Gummi versehen sind, und dadurch einen weichen Anschlag ermöglichen. Das Instrument wird in der Regel wenigstens zweistimmig gespielt, und zwar von einer oder auch zwei Personen gleichzeitig.

    Herkunft: Holzxylophone gibt es in ganz Afrika. Diese spezielle Art jedoch, das Balafon, ist vor allem in Ghana, und hier im Norden sowie in Burkina Faso zu Hause. Die Instrumente der beiden Länder unterscheiden sich jedoch in ihrer Stimmung, im Aussehen und natürlich in der Musik, die man auf ihnen spielt !

    Hinweise zum Charakter & Gebrauch:

    Das Balafon hat einen warmen, summenden und für unsere Ohren zunächst einmal etwas exotischen Klang, den man entweder auf Anhieb mag, oder nicht. Als Instrument bietet es eine große Spannbreite an Möglichkeiten, denn es ist im Alleinspiel eine ebenso große Herausforderung wie im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten, wie mit Trommel, Rassel etc.   Obwohl auf den ersten Blick ein Melodieinstrument, ist auch das Balafon ein rhythmisches Instrument !

    -->  Unterricht auf dem Balaphon bei Momo Werner Wevers (siehe Foto re)

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    Afrikanisch Singen  

    Bei afrikanischem Gesang denken viele an den mehrstimmigen und in die Seele gehenden, rhythmischen Gesang der bei uns bekanntesten Form – dem Zulu-Gesang aus Südafrika ! 

    Doch dies ist keinesfalls die einzige Form des afrikanischen Gesangs.

    Die meisten Trommel- & Tanzstücke haben in Westafrika ihre dazugehörigen & ganz speziellen Lieder.                      Diese bestehen in der Regel aus einer einfachen, einstimmigen Melodie, die darum leicht von allen mitgesungen, und spontan auch mehrstimmig werden kann.

    Besonders typisch ist für den Afrikanischen Gesang, dass die Lieder fast immer in einem „Call-Response-Gesang“ stattfinden: also in einem Vor- und Nachgesang-Muster.

    Diese Tatsache macht auch Ungeübten das Mitsingen leicht, was den Afrikanischen Gesang somit vor allem als eine gemeinschaftliche, soziale Form des Miteinanders auszeichnet, und keine komplizierte Kunstform  für nur ausgesprochen musikalisch vorgebildete Menschen ist.                                                        

    Bei uns kann man aus diesem Grunde Afrikanische Lieder auch häufig innerhalb von Trommel- & Tanzkursen lernen. Ausschließlich wird es jedoch leider nur selten bis gar nicht angeboten.

     

    Afrikanische Lieder und Gesang sind Teil des Unterichts in meinen Kursen & Workshops

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    Afrikanischer Tanz    

     

    Afrikanischer Tanz gewinnt in unseren Breitengraden zunehmend an Beliebtheit !

    Besonders typisch ist für diesen Tanz, dass in einer tiefen Körperhaltung , der Erde zugewandt, mit leicht gebeugten Knien, vollem Fußkontakt - natürlich barfuß - und immer in der Gruppe getanzt wird !    

    Was diesen Tanz so angenehm macht ist, dass alle Figuren aus für den Körper ganz natürlichen Bewegungen bestehen, welche Wirbelsäule und Gelenke entlasten. In Afrika tanzen alle Menschen – egal ob dick oder dünn, ob alt oder jung. Tanzen dient der Gemeinschaft, drückt ein gemeinsames Gefühl aus, wie es auch immer Ausdruck der eigenen Persönlichkeit ist.         

    In Westafrika existieren hauptsächlich zwei unterschiedliche Tanzstile – der Tanzstil der Savanne mit seinen weitausholenden, ausladenden Bewegungen, wie er beispielsweise im Senegal und Guinea getanzt wird (siehe Bild oben links: Coucou, ein Tanz aus dem Senegal), und der Tanzstil der Waldbauern, welcher aus kleineren, mehr im Körper stattfindenden Bewegungen besteht, wie sie z.B. in Ghana oder Togo getanzt werden (siehe Bild unten rechts: Kpazsa, ein Tanz aus Ghana).

    Doch abgesehen von diesen zwei grundsätzlichen Tanzstilen oder -richtungen in Westafrika, gibt es selbstverständlich noch zahlreiche Unter-Formen des Afrikanischen Tanzes, denn jeder Stamm hat seine ganz eigene Art & Weise zu tanzen, und jeder einzelne Tanz hat auch wiederum seinen ganz eigenen Charakter !

     

    Kurse & Workshops für Afrikanischen Tanz                                

     --> Kurse         --> Workshops     --> Sommerferienfreizeit

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    Trommelbau  

    Mit den eigenen Händen eine Trommel bauen , die am Ende auch spielbar und einem gekauften Instrument ebenbürtig ist ! 

    Geht das ? Aber ja !

    Auch in unseren Breitengraden ist der Bau einer eigenen, gebrauchsfähigen Trommel möglich. Es gibt einerseits die Möglichkeit, den vorgefertigten Korpus zu erwerben und nur die Bespannung und Verzierung selber zu machen, - doch man kann auch alles selber machen !  

      Ein Stück Baumstamm eines relativ weichen Holzes wie Kiefer, Erle, Fichte oder Pappel beispielsweise lässt sich durchaus mit der Hand bearbeiten. Mit Stechbeitel, Hammer und Hobel. Zur Bespannung können wir statt der Antilope auf Reh- oder Dammwildfell zurückgreifen, und wer eine Djembé machen will, findet hier natürlich auch Ziegen !

                                                                                          
    Gruppenfoto oben rechts : So individuell können die selbstgebauten Trommeln werden !

    Foto links: Aus einem Stück Pappel wird eine Trommel

    Links unten: Säuberung des notwendigerweise frischen Rehfelles. Nix für zarte Gemüter !

    Rechts: Die Trommel ist fertig für die Bespannung !

    (Alle Fotos stammen vom Kpanlogo-Trommelbau-Seminar in Brundorf 2006)  

     

    Mehr Infos zum Trommelbau: --> Trommelbau                                

    Ferienfreizeit für Trommelbau:   --> Trommelbau-Freizeit “Herbstklopfen”

    -->  Workshop Trommelreparatur

    Fotos über die Entstehung einer Trommel findet ihr hier: --> Entstehung einer Trommel

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    Afrikanisch Kochen      

     

    Afrikanisch Kochen, das ist keinesfalls nur ganz ganz scharf und gehaltvoll – auch wenn das auf viele der Hauptgerichte Westafrikas zutrifft - sondern die afrikanische Küche bietet weit mehr als nur das.

    Klangvolle Namen wie Fufu, Banku, Fried Yams, und Plantains verbergen äußerst schmackvolle Gerichte, die aus afrikanischen Gemüsen und Früchten hergestellt werden.                           

    So gibt es beispielsweise zahlreiche Sorten von Bananen in Westafrika, von denen nur eine z.B. die Kochbanane, die Plantain ist: eine sehr gehaltvolle, große Banane, die für salzige Hauptgerichte verwendet wird. 

    Oder da gibt es die Okra, eine kleine grüne Schote, welche gekocht sehr mild, schleimig und der Aubergine ähnlich schmeckt.   

    Selbstverständlich muß man nicht unbedingt den Fufu-Brei richtig und ganz traditionell mit den Holzstampfern stampfen (s.o.), man kann gekochte Yams-Wurzeln auch mit dem Mixer pürieren... 

     

    Es gibt viele Möglichkeiten, die schmackhaften Spezialitäten Westafrikas auch hier zuzubereiten und zu genießen !

    Events mit Afrikanisch Kochen und/oder Speisen:                                                      

     --> Candle-Light-Dinner     In Planung: Afrika mit allen Sinnen --> coming soon

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    Kinder & Rhythmus     

Kinder, Kinder !

Kinder besitzen ein natürliches Gefühl für Rhythmus & Bewegung, welches nicht – wie bei vielen von uns – mit der Zeit verkümmern muß, sondern gefördert werden kann.   Die stetig wachsenden Angebote im Bereich Afrikanisch Tanzen/Trommeln/Rhythmusspie l speziell für Kinder bieten dafür eine sehr gute Gelegenheit.                                                                          

In diesen Kursen wird auf die Bedürfnisse der Kids eingegangen, und nicht zuletzt wird ihrem Drang nach Bewegung und ‘mal laut sein dürfen’ in einer besonders schönen Art & Weise Raum gegeben !                                                                                                                                

    Eine echte Alternative für Eltern, die ihre Kinder gerne musikalisch und in ihrer Bewegungsmotorik fördern möchten, ohne sie in den üblichen Blockflötenunterricht oder Gymnastikkurs schicken zu wollen.  Oder für Eltern, die einen frühen, spielerischen Umgang mit der afrikanischen bzw. einer fremdländischen Kultur fördern möchten.

    Kurse & Workshops für Kinder                                

    --> Kurse für Kids

    ---> Ferienfreizeiten

     

 

 

    Die Ghana-Taxis - immer gut zu erkennen am gelben Kotflügel. Es gibt Sammeltaxis, die wie die Sammelbusse bestimmte Routen abfahren, und natürlich kann man sie auch ganz für sich alleine chartern. Verhandlungen über den Preis lohnen sich immer !
    Und deswegen fahren wir natürlich hin: um zu Trommeln & zu Tanzen !  Hier dürfen schon einige “Obrennis” - so heißen Weiße auf Twi. einer Sprache Ghana’s - bei der Tanzbegleitung mittrommeln, was schon eine große Ehre ist !

 

Ein kleiner Markt am Straßenrand - es gibt sie überall, und sie entstehen überall dort, wo Menschen häufig vorbei kommen. Für den täglichen Bedarf bekommt man also fast überall alles !

Der Garten von Aburi. Die Engländer haben in den nahen Bergen Accras diesen schönen großen Garten angelegt, um sich von der Hitze erholen zu können. Der Garten ist mittlerweile für alle zugänglich und ein beliebtes Ausflugsziel für die Feiertage, wo ganze Familien zum Picknick herkommen. Hier ist es ruhig, wunderschön, um sich einmal vom Lärm und Gewusel der Großstadt zu erholen, und man kann viel über die Botanik des Landes erfahren. Wie groß manche Bäume sind, kann man auf dem Bild erahnen !

Die Schnitzer von Aburi. Bereits am Eingang des Dorfes, in dem auch der besagte Park zu finden ist, erwartet die Besucher Holz in all seinen Formen. Hier haben viele Schnitzer Hütte an Hütte und zeigen, was sie können. Ein empfehlenswerter Besuch für die letzten Tage, um das Restgeld in “Holz” umzuwandeln !

 

Glasperlen und Keramikperlen sind eine Besonderheit Ghanas, und werden per Hand in der Nähe von Kumasi, der ehemaligen Hauptstadt und dem Regierungssitz der Ashantis hergestellt. Die “Beads” entstehen, indem gemahlener Glas- & Keramikstaub zunächst eingefärbt, dann in Förmchen gegossen und dann gebrannt wird. Die Ketten sind wunderschön bunt und teilweise ganz schön schwer. Mittlerweile werden auch manche Perlen noch zusätzlich bemalt.  Die Aufwendigkeit der Perlenproduktion macht verständlich, warum die Europäer damals hier in Westafrika so gut mit Glasperlenketten Handel treiben konnten !

Hier wird Banku auf der Straße gekocht ! Ein Maisbrei, der dick werden, und beim Erhitzen ständig in Bewegung bleiben muß, damit er nicht anbrennt. Solche Essensherstellung kann man - wie hier - oft direkt auf der Straße erleben. Viele Frauen leben davon, ihre selbstgekochten Speisen zu verkaufen, und man kann es unbesorgt essen. Denn vor der eigenen Nase sieht man genau, wie alles entsteht und das Essen wird fortlaufend in den Töpfen gekocht bzw. frisch frittiert. Es ist also relativ unbedenklich !

Das ODEHE-Center von Emmanuel Gomado in Teshie, einem Vorort von Accra. Rechts in dem überdachten Rondell  findet der Tanz- & Trommelunterricht statt, und geradeaus ist sein Haus, links die Küche, ebenfalls in einem kleinen Rondell.

Der Tanzunterricht. Die Kommunikation zwischen Trommlern und TänzerInnen ist wichtig, und wird von Anfang an vermittelt.

 

Es gibt sie noch ! Die alten Bedford-Lastwagen aus England fahren noch in Ghana und werden mit vielen Geschicklichkeit immer wieder repariert und zum Laufen gebracht.

Der Club in der Nähe der alten Hauptpost von Accra ist ein beliebtes Ziel in der Mittagshitze. Hier kann man hoch auf die Terrasse gehen, ein traditionelles Essen zum Bier bestellen, und sich das Stadttreiben in aller Ruhe von oben aus betrachten !

Ein typischer Essensstand am Rande der Straße. Aus den vielen Töpfen kann jeder sein eigenes Gericht aus reichhaltiger Beilagen - & Soßenauswahl zusammenstellen, je nach Geschmack und nach Hunger.

Eine Süßigkeit Ghana’s, die man fast überall bekommt: eine Art Fettkrapfen, der auch Boffro genannt wird.

Die Stoffe Ghana’s sind absolut sehenswert ! Hier bekommt man handgebatikte Stoffe ebenso wie gedruckte Stoffe. Die Qualität der Baumwollstoffe ist immer sehr hoch, der Stoff in der Regel mit fester Bettwäschenqualität zu vergleichen. Die Stoffe sind dafür gemacht, vor der starken Sonne Westafrikas zu schützen, nicht so schnell auszubleichen, und auch Feuchtigkeit aufzunehmen. Die Farben sind bunt, die Muster teilweise sehr lebhaft ! Man sollte sich vorher überlegen, was auch noch zu Hause tragbar ist.

So wie die Stoffe, so sind auch die Kleider in Ghana ! Für Männer gibt es handgeschneiderte Ensembles, für Frauen wunderschöne Kleider. Der Beruf der Näherin ist sehr angesehen in Ghana, denn es ist noch immer üblich, sich einen Stoff auszusuchen und dann etwas nach den eigenen Wünschen schneidern zu lassen.   Ich kann es sehr empfehlen !

Das Nationalgericht Ghanas ist das Fufu: ein Brei aus Yamwurzel und Kochbanane, zusammen mit Erdnußsoße oder Light Soup (einer Fleischsoße). Allerdings wird oft Fisch und Fleisch zusammen gekocht. Das mag für einige unserer Kultur etwas gewöhnungsbedürftig sein...

Frische Kokosnüsse ! Es gibt kaum etwas besseres für Durst und Hunger ! Die Nüsse werden vor der eigenen Nase gekonnt mit einem Buschmesser geöffnet. Man trinkt sie zunächst aus, und löffelt dann noch einmal das ganz frische Fruchtfleisch aus, welches noch ganz weich und fast Pudding-ähnlich ist. Kokosnüsse sind die beste Medizin bei Fieber und Durchfall.

“Joghurt - Fan-Ice !”, so rufen die Eisverkäufer dieser Firma. In der Hitze schmeckt der gefrorene Joghurt extrem gut. Es gibt ihn ebenso wie das Eis in kleinen eingeschweißten Plastiktüten zu kaufen, die also vollkommen unbedenklich sind. Häufig verkaufen sie außerdem auch noch Meat-Pie, eine gebackene Teig-Fleisch-Pastete, die so trocken ist, daß man sie ohne Flüssigkeit kaum hinunter bekommt. Aber sie macht satt !

Hier ist Francis zu sehen, ein Schnitzer, der seinen Shop nahe dem ODEHE-Center hat. Er kommt gerne und beschnitzt nach Wunsch die Trommeln, die man erworben hat.

Blick über Teshie von der Terrasse unseres Wohnhauses beim ODEHE-Center aus. Hierhin kann man sich zurückziehen, wenn man Ruhe und Erholung sucht, und ein wenig das Leben des Vorortes beobachten...

Na ? Lust auf eine Reise nach Ghana bekommen ? Traut Euch ruhig !

Ich biete immer mal wieder einen Infoabend über Ghana an. Gerne könnt Ihr auch einen solchen Abend mit mir zusammen planen, wenn Ihr eine Gruppe von wenigstens 6 Leuten seid !

--> Bitte sprecht mich an !