Beschreibung:
Die Djembé ist bei uns mit Sicherheit die bekannteste Vertreterin aller Afrikanischen Trommeln. Man findet sie
mittlerweile bereits in Eine-Welt-Läden, auf Flohmärkten usw. Ihre äußere Form erinnert an ein Weinglas. Ihr Holz ist von schwerer Qualität.
Bespannt wird die Djembé mit Ziegenfell, welches von zwei Eisenringen im oberen Bereich und einem dritten in der
Mitte von senkrecht verlaufenden Stricken gehalten wird. Will man die Djembé spannen, so muß man zusätzlich einen
Strick horizontal durch die senkrecht verlaufenden knüpfen.
Die Djembé-Trommel wird sehr hoch gespannt, ihr Klang ist voluminös, ganz besonders im Bassbereich.
Herkunft: Sie wird in mehreren französischsprachigen Ländern Westafrikas gespielt, wie Guinea, Burkina Faso,
Elfenbeinküste, Mali, Senegal u.a. Ursprünglich stammt sie und die für sie typischen Rhythmen jedoch aus Guinea.
Hinweise zum Charakter & Gebrauch:
Das dünne Ziegenfell gibt der Djembé einen hohen, nachhallenden & mit zahlreichen
Obertönen schwingenden Klang, was manche auch als blechern bezeichnen. Die Djembé ist darüber hinaus ein Instrument, das schwer leise zu spielen ist. Das
erschwert mitunter das Spiel auf ihr in unseren Breitengraden, und macht sie zu einer guten „Draußen-Spiel“-Trommel .
Ihr Klangcharakter entfaltet sich besonders schön im Zusammenspiel mit den
dazugehörigen Basstrommeln (Dondoumba, Sangba und Kenkeni).
Die Spieler in Afrika nehmen fürs Solospiel gerne noch Metall-Ohren dazu, die durch
viele kleine Metallringe an den Rändern rasseln, so daß der zusätzliche Klang die Tommelschläge noch voller macht. (siehe Bild).
Foto 'mit freundl.Genehmigung von Djembé-Art, www.djembe-art.de'
Beginner sind häufig begeistert von dieser Trommel, da sich ihr Klangspektrum auch für ungeübte SpielerInnen
leicht entdecken lässt, und sie sich nicht zuletzt wegen ihrem bauchigen Baß großer Beliebtheit erfreut. Wer jedoch
die Djembé ohne eine richtige Schlagtechnik spielt, wird spätestens beim Umsteigen auf eine andere Trommel große Schwierigkeiten haben.
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Balafon 
Beschreibung:
Das Balafon (oder auch Balaphon) gehört zu den Xylophonen, und ist bei uns noch nicht sonderlich bekannt. Denn es
gibt– im Gegensatz zur Trommel – leider nicht viele LehrerInnen für dieses schöne afrikanische Meldodieinstrument.
Die Besonderheit des Balafons besteht in den aus Kalebassen bestehenden Resonanzkörpern, welche sich unter den
zu schlagenden Holzlamellen befinden. Diese sind hohl, und darüber hinaus auch noch mit einem Loch versehen, über
welches das Gewebe einer bestimmten Spinnenart geklebt wird (heute wird auch schonmal anderes Material genommen, z.B. sehr dünnes Pergament-Papier).
Di
eses Gewebe erzeugt beim Anschlagen der Klanghölzer eine Art summenden, schnarrenden Nachklang, so dass das Instrument beim Spielen förmlich zu Singen beginnt ! Gespielt
wird das Instrument mit zwei Schlegeln, welche an einem Ende mit Gummi versehen sind, und dadurch einen weichen Anschlag ermöglichen. Das Instrument wird in der Regel wenigstens
zweistimmig gespielt, und zwar von einer oder auch zwei Personen gleichzeitig.
Herkunft: Holzxylophone gibt es in ganz Afrika. Diese spezielle Art jedoch, das Balafon, ist vor allem in Ghana, und
hier im Norden sowie in Burkina Faso zu Hause. Die Instrumente der beiden Länder unterscheiden sich jedoch in ihrer Stimmung, im Aussehen und natürlich in der Musik, die man auf ihnen spielt !
Hinweise zum Charakter & Gebrauch:
Das Balafon hat einen warmen, summenden und für unsere Ohren zunächst einmal
etwas exotischen Klang, den man entweder auf Anhieb mag, oder nicht. Als Instrument bietet es eine große Spannbreite an Möglichkeiten, denn es ist im
Alleinspiel eine ebenso große Herausforderung wie im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten, wie mit Trommel, Rassel etc. Obwohl auf den ersten Blick ein
Melodieinstrument, ist auch das Balafon ein rhythmisches Instrument !
--> Unterricht auf dem Balaphon bei Momo Werner Wevers (siehe Foto re)
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Afrikanisch Singen
Bei afrikanischem Gesang denken viele an den mehrstimmigen und in die Seele gehenden, rhythmischen Gesang der
bei uns
bekanntesten Form – dem Zulu-Gesang aus Südafrika !
Doch dies ist keinesfalls die einzige Form des afrikanischen Gesangs.
Die meisten Trommel- & Tanzstücke haben in Westafrika ihre dazugehörigen
& ganz speziellen Lieder. Diese bestehen in der Regel aus einer einfachen, einstimmigen Melodie, die darum leicht von allen
mitgesungen, und spontan auch mehrstimmig werden kann.
Besonders typisch ist für den Afrikanischen Gesang, dass die Lieder fast
immer in einem „Call-Response-Gesang“ stattfinden: also in einem Vor- und Nachgesang-Muster.
Diese Tatsache macht auch Ungeübten das Mitsingen leicht, was den
Afrikanischen Gesang somit vor allem als eine gemeinschaftliche, soziale Form des Miteinanders auszeichnet, und keine komplizierte Kunstform für
nur ausgesprochen musikalisch vorgebildete Menschen ist.
Bei uns kann man aus diesem Grunde Afrikanische Lieder auch häufig
innerhalb von Trommel- & Tanzkursen lernen. Ausschließlich wird es jedoch leider nur selten bis gar nicht angeboten.
Afrikanische Lieder und Gesang sind Teil des Unterichts in meinen Kursen & Workshops
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Afrikanischer Tanz
Afrikanischer Tanz gewinnt in unseren Breitengraden zunehmend an Beliebtheit !
Besonders typisch ist für diesen Tanz, dass in einer tiefen Körperhaltung , der Erde zugewandt, mit leicht
gebeugten Knien, vollem Fußkontakt - natürlich barfuß - und immer in der Gruppe getanzt wird !
Was diesen Tanz so angenehm macht ist, dass alle Figuren aus für den Körper ganz natürlichen
Bewegungen bestehen, welche Wirbelsäule und Gelenke entlasten. In Afrika tanzen alle Menschen – egal ob dick oder dünn, ob alt oder jung. Tanzen dient der
Gemeinschaft, drückt ein gemeinsames Gefühl aus, wie es auch immer Ausdruck der eigenen Persönlichkeit ist.
In Westafrika existieren hauptsächlich zwei unterschiedliche Tanzstile – der Tanzstil der Savanne mit seinen weitausholenden,
ausladenden Bewegungen, wie er beispielsweise im Senegal und Guinea getanzt wird (siehe Bild oben links: Coucou, ein Tanz aus dem Senegal), und der Tanzstil der Waldbauern, welcher aus
kleineren, mehr im Körper stattfindenden Bewegungen besteht, wie sie z.B. in Ghana oder Togo getanzt werden (siehe Bild unten rechts: Kpazsa, ein Tanz aus Ghana). 
Doch abgesehen von diesen zwei grundsätzlichen Tanzstilen oder -richtungen in
Westafrika, gibt es selbstverständlich noch zahlreiche Unter-Formen des Afrikanischen Tanzes, denn jeder Stamm hat seine ganz eigene Art & Weise zu tanzen, und jeder einzelne Tanz hat auch
wiederum seinen ganz eigenen Charakter !
Kurse & Workshops für Afrikanischen Tanz
--> Kurse --> Workshops --> Sommerferienfreizeit
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Trommelbau
Mit den eigenen Händen eine Trommel bauen ,
die am Ende auch spielbar und einem gekauften Instrument ebenbürtig ist ! Geht das ? Aber ja !
Auch in unseren Breitengraden ist der Bau einer eigenen, gebrauchsfähigen Trommel
möglich. Es gibt einerseits die Möglichkeit, den vorgefertigten Korpus zu erwerben und nur die Bespannung und Verzierung selber zu machen, - doch man kann auch alles selber machen !
Ein Stück
Baumstamm eines relativ weichen Holzes wie Kiefer, Erle, Fichte oder Pappel beispielsweise lässt sich durchaus mit der Hand bearbeiten. Mit Stechbeitel, Hammer und Hobel. Zur Bespannung können wir statt
der Antilope auf Reh- oder Dammwildfell zurückgreifen, und wer eine Djembé machen will, findet hier natürlich auch Ziegen ! 
Foto oben rechts : So individuell können die selbstgebauten Trommeln werden !r –
Foto links: Aus einem Stück Pappel wird eine Trommel
Links unten: Säuberung des notwendigerweise frischen Rehfelles. Nix für zarte Gemüter !
Rechts: Die Trommel ist fertig für die Besopannung !
(Alle Fotos stammen vom Kpanlogo-Trommelbau-Kurs in Brundorf 2006)
Ferienfreizeit für Trommelbau:
--> Trommelbau-Freizeit “Herbstklopfen”
--> Workshop Trommelreparatur
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Afrikanisch Kochen 
Afrikanisch Kochen, das ist keinesfalls nur ganz ganz scharf
und gehaltvoll – auch wenn das auf viele der Hauptgerichte Westafrikas zutrifft - sondern die afrikanische Küche bietet weit mehr als nur das.
Klangvolle Namen wie Fufu, Banku, Fried Yams, und Plantains verbergen äußerst schmackvolle Gerichte, die aus afrikanischen
Gemüsen und Früchten hergestellt werden.
So gibt es beispielsweise zahlreiche Sorten von Bananen in Westafrika, von denen nur
eine z.B. die Kochbanane, die Plantain ist: eine sehr gehaltvolle, große Banane, die für salzige Hauptgerichte verwendet wird.
Oder da gibt es die Okra, eine kleine grüne Schote, welche gekocht sehr mild, schleimig und der Aubergine ähnlich schmeckt.
Selbstverständlich muß man nicht unbedingt den Fufu-Brei
richtig und ganz traditionell mit den Holzstampfern stampfen (s.o.), man kann gekochte Yams-Wurzeln auch mit dem Mixer pürieren...
Es gibt viele Möglichkeiten, die schmackhaften Spezialitäten Westafrikas auch hier zuzubereiten und zu genießen !
Events mit Afrikanisch Kochen und/oder Speisen:
--> Afro-Fest --> Candle-Light-Dinner
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Kinder & Rhythmus 